• A 1
  • a 4
  • a 3
  • a4

Satzung des Landesverbandes der Ziegenzüchter Westfalen- Lippe e. V


 § 1   Name, Sitz, Gebiet und Geschäftsjahr

 Der Landesverband der Ziegenzüchter für Westfalen und Lippe e.V. hat seinen Sitz in 
 Münster und erstreckt sich innerhalb Nordrhein – Westfalens auf den Landesteil
 Westfalen-Lippe. Er ist in das Vereinsregister eingetragen.
 Das Geschäftsjahr des Landesverbandes ist das Kalenderjahr.

 § 2   Zweck und Aufgabe

 Der Landesverband der Ziegenzüchter für Westfalen und Lippe e.V. hat den Zweck und
 die Aufgabe, die Ziegenzüchter des Verbandsgebietes zusammenzufassen und
 zu betreuen. Der Landesverband soll die Interessen der gesamten Ziegenzucht
 und -haltung vertreten und die Wirtschaftlichkeit der Ziegenzucht und -haltung in den
 Betrieben seiner Mitglieder fördern.

 Der Landesverband ist dem Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter e.V.
 angeschlossen.

 Die Betreuung durch den Landesverband gilt insbesondere den in der Zucht-
 buchordnung aufgeführten Ziegenrassen. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung
 können weitere Rassen mit in die Zuchtarbeit aufgenommen werden.
 Die Zuchtbuchordnung ist Teil der Satzung und regelt die Durchführung der 
 Zuchtarbeit und Führung des Zuchtbuches nach Maßgabe des Tierzuchtgesetzes.

   Der Landesverband verfolgt im besonderen folgende Ziele:

    1.  Die Betreuung seiner Mitglieder und anregende Wirkung auf ihre Tätigkeit,
    2.  Führung der Ziegenzuchtbücher und Förderung der Leistungsprüfungen,
    3.  Durchführung der für das Zuchtwesen einheitlichen Vorschriften, insbesondere
         der Zuchtbuchführung, der Zuchtbuchaufnahme und Kennzeichnung der Ziegen,
    4.  Förderung wissenschaftlicher und praktischer Untersuchungen in der Ziegenzucht
         und Mitwirkung bei der Bekämpfung von Ziegenkrankheiten,
   5.  Förderung der fachlichen Ausbildung der Ziegenzüchter und -halter durch
        Veranstaltungen von Lehrgängen, Vorträgen,
        insbesondere auch Förderung des Ausstellungswesens,
   6.  Züchterische und wirtschaftliche Beratung aller Ziegenzüchter und -halter durch
        Wort, Schrift und gegenseitige Aussprache, Aufzucht und Erhaltung guter Böcke.
   7.  Förderung des Absatzes und der Verwertung der Zuchterzeugnisse, Sicherung
        angemessener Preise für den Verkäufer und Käufer, 
        Abhaltung von Absatzveranstaltungen.

   Der Zweck des Landesverbandes der Ziegenzüchter für Westfalen und Lippe e.V. ist
   nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet.
   Der Landesverband ist unpolitisch und enthält sich jeder politischen Tätigkeit.

§ 3   Mitgliedschaft

   a)  Ordentliches Mitglied im Landesverband der Ziegenzüchter für Westfalen und
         Lippe e.V. kann jeder Züchter werden, der zur Mitwirkung an einwandfreier
         züchterischer Arbeit bereit ist. Er hat im Tätigkeitsbereich des Landesverbandes
         der Ziegenzüchter Westfalen-Lippe e.V. ein Recht auf Erwerb der Mitgliedschaft.

  b)  Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, welche die
        Zwecke des Landesverbandes fördern können und wollen.
        Ein Stimmrecht steht diesen Mitgliedern nicht zu.

  c)  Zu Ehrenmitgliedern können auf Vorschlag des Vorstandes um die Förderung der
       Ziegenzucht besonders verdiente Personen durch die Mitgliederversammlung ernannt 
       werden.

§ 4   Erwerb der Mitgliedschaft

   Die ordentliche oder fördernde Mitgliedschaft wird erworben durch eine schriftliche
   Erklärung des Beitretenden, in welcher die Satzung anerkannt wird.

§ 5   Kreisverbände und Vereine

   Die Mitgliedschaft eines Ziegenzuchtkreisverbandes erstreckt sich sowohl auf den
   Verband selbst als auch auf jedes Mitglied der Vereine. 
   Nichtmitglieder haben keinerlei  Anspruch auf Wahrung ihrer Belange durch
   den Landesverband.

 § 6   Rechte und Pflichten der Mitglieder

   
Die ordentlichen Mitglieder haben das Recht auf volle Unterstützung und Förderung
    durch den Landesverband im Rahmen dieser Satzungen. Ihnen stehen Einrichtungen
    und Veranstaltungen des Landesverbandes zur satzungsmäßigen Benutzung offen.

    Die Mitglieder sind verpflichtet:

   
1.  die Satzung sowie alle Vorschriften und Anordnungen des Landesverbandes und 
         seiner Organe gewissenhaft zu befolgen.
   
2.  die festgesetzten Beiträge ohne besondere Aufforderung fristgemäß zu zahlen. 
         Bei einem Rückstand mit seinen Verbindlichkeiten ruhen die Rechte eines Mitgliedes.
   
3.  dem Landesverband die zur Durchführung des Satzungszweckes erforderlichen
         Auskünfte unverzüglich zu erteilen und über Veranstaltungen und Vorgänge von
         fachlicher Bedeutung dem Landesverband alsbald zu berichten.

§ 7   Verlust der Mitgliedschaft

  
Der Verlust der Mitgliedschaft erfolgt

     
1.  durch Austritt - Die Austrittserklärung ist in einfacher Schriftform und unter 
           Einhaltung einer deimonatigen Kündigungsfrist abzugeben.

     
2.  durch den Tod

     
3.  durch Ausschluss des Mitgliedes aus dem Landesverband, insbesondere bei
          gröblichen Verstößen gegen die Satzung, wie z.B. Nichtbezahlung des 
          Mitgliedsbeitrages trotz dreimaliger Anmahnung oder bei Begehen von
          Handlungen,welche den Landesverband oder die Allgemeinheit schädigen. 

         Den Ausschluss verfügt der Vorstand. Gegen dessen Entscheidung ist die Berufung
         an die Mitgliederversammlung möglich, die darüber endgültig entscheidet. 
         Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinerlei Rechte auf das
         Verbandsvermögen. Sie haben ihren fälligen Verpflichtungen nachzukommen, 
         insbesondere den fälligen Beitrag für das laufende Geschäftsjahr zu entrichten.

§ 8   Organe

       
Organe des Landesverbandes sind:    
                            
1.   der Vorstand,
                            2.   die Mitgliederversammlung.

 § 9  Der Vorstand

       
Der Vorstand des Landesverbandes besteht aus:

         
1.   dem Vorsitzenden
   
      2.   dem stellvertretenden Vorsitzenden
        
3.   dem Geschäftsführer
        
4.   dem Kassen- und Herdbuchführer
      
  5.   dem Beirat, aus jedem Regierungsbezirk ein Beisitzer
               (Arnsberg, Detmold und Münster).

   Der Vorsitzende und in seiner Vertretung der stellv. Vorsitzende vertreten den
   Landesverband gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB.
   Beide Vorstandsmitglieder sind jeder für sich allein vertretungsberechtigt.
   Der stellvertretende Vorsitzende darf von seiner Einzelvertretungsbefugnis nur
   dann Gebrauch machen, wenn der Vorsitzende verhindert ist.

   Der Vorsitzende, dessen Stellvertreter und die Beiratsmitglieder werden von der
   Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt mit der Bestimmung, dass jedes
   Jahr ein Drittel des Vorstandes ausscheidet und neu gewählt wird.
   Wiederwahl ist zulässig.
   Die Wahl erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit und wird geheim durchgeführt.
   Falls die Mitgliederversammlung einstimmig die Wahl durch Handzeichen verlangt,
   ist dem stattzugeben.

   Der Geschäftsführer, der auch gleichzeitig die Aufgaben des für die Zuchtarbeit
   Verantwortlichen wahrnimmt, wird vom Vorstand, nach Zustimmung der nach
   Landesrecht zuständigen Behörde, gewählt. Er muss die Befähigung
   gemäß §1 der Tierzuchtorganisationsverordnung nachweisen.

   Der Kassen- und Herdbuchführer wird vom Vorstand bestellt und muss von der
   Mitgliederversammlung bestätigt werden. Beide gehören dem Vorstand als
   stimmberechtigte Mitglieder an, können aber weder Vorsitzender noch
   stellvertretender Vorsitzender werden.

   Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder
   anwesend ist.

   Der Vorstand beschließt über Fragen, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung
   vorbehalten sind, mit einfacher Stimmenmehrheit. 
   Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

   Der Vorstand hat die Mitgliederversammlung vorzubereiten und die Beschlüsse
   derselben durchzuführen. Der Vorstand hat besonders darauf zu achten, dass
   die Zuchtziele des Bundesverbandes Deutscher Ziegenzüchter e.V. auch im
   Landesverband übernommen werden (§ 2 der Satzungen).

   Der Vorstand ist berechtigt, Personen, die nicht dem Landesverband als Mitglied
   angeschlossen sind, zu Beratungen hinzuzuziehen.

§ 10   Die Mitgliederversammlung

  
Die Mitgliederversammlung des Landesverbandes besteht aus allen Mitgliedern.
   Sie ist alljährlich mindestens einmal unter Angabe der Tagesordnung durch
   Rundschreiben einzuberufen.
   Der Vorsitzende beruft und leitet die Mitgliederversammlung.

   In der Mitgliederversammlung sind stimmberechtigt:

  
1.   Die stimmberechtigten Vorstandsmitglieder des Landesverbandes mit
         je einer Stimme.
  
2.  Jedes ordentliche Mitglied bei Anwesenheit mit je einer Stimme. 
        Vertretung im Stimmrecht ist nicht zulässig. 

 Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen 
 Mitglieder beschlussfähig. Einfache Stimmenmehrheit entscheidet.
 Lediglich der Beschluss über Änderung der Satzung und Auflösung des Landes-
 verbandes bedarf einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen stimmberechtigten
 Mitglieder. 
 Kommt diese Stimmenmehrheit nicht zustande, so entscheidet eine weitere,
 innerhalb 4 Wochen ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung mit
 einfacher Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

 Anträge zur Mitgliederversammlung können die Vorstandsmitglieder und jedes
 ordentliche Mitglied stellen.
 Anträge zur Tagesordnung sind 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung dem
 Vorsitzenden bzw. der Geschäftsstelle schriftlich einzureichen.

 Der Mitgliederversammlung obliegt die Wahl

  • des Vorstandes
  • zweier Kassenprüfer, sowie eines Ersatzkassenprüfers,
    mit der Bestimmung, dass in jedem Jahr einer ausscheidet und neu gewählt wird.
    Wiederwahl ist zulässig.

Außerdem obliegt ihr

  • die Beitragsfestsetzung,
  • die Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresrechnung sowie die
    Entlastung des Vorstandes,
  • die Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
  • die Auflösung des Landesverbandes.

 Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich niederzulegen und vom
 Vorsitzenden sowie dem Geschäftsführer zu unterschreiben. 
 Einer Beurkundung der Beschlüsse bedarf es nicht.

 Dem Vorstand und den ordentlichen Mitgliedern ist das Protokoll der
 Mitgliederversammlung innerhalb von 4 Wochen nach der Mitgliederversammlung
 zu übersenden. Einwände gegen das Protokoll können bis 8 Wochen nach der
 Mitgliederversammlung bei der Geschäftsstelle geltend gemacht werden.

 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn mindestens
 1/3 aller Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung dieses verlangen.

§ 11   Kassen- und Vermögensverwaltung

   
Über die beweglichen Sachen des Landesverbandes ist vom Geschäftsführer ein
    Verzeichnis zu führen.
    Alle Unterlagen, die das Vermögen des Landesverbandes betreffen, sind vom
    Kassen- bzw. Geschäftsführer sicher aufzubewahren.

.§ 12   Jahresabschluss

  
Zum Schluss eines jeden Geschäftsjahres sind die Bücher des Landesverbandes
   abzuschließen. Es sind ein Rechnungsabschluss und ein Jahresbericht anzufertigen.  

   Die Prüfung der Buchführung ist durch die dazu bestellten Kassenprüfer vorzunehmen.

   Dem Vorstand und den einzelnen Kreisverbänden, Vereinen und Einzelmitgliedern ist 
   das Protokoll der Mitgliederversammlung innerhalb von 4 Wochen nach der
   Mitgliederversammlung zuzustellen.

§ 13   Entschädigung

  
Alle Vorstandsmitglieder des Landesverbandes sind ehrenamtlich tätig, jedoch können
  mit Zustimmung des Vorstandes des Landesverbandes nach näherer Anordnung des 
  Vorsitzenden Ersatz für Auslagen und Aufwandsentschädigungen gewährt werden. 
  Unberührt bleibt der Anspruch auf vertragliche Vergütung für besondere Leistungen
  als Geschäftsführer oder dergleichen.

§ 14   Gerichtsstand

  
Zur Entscheidung von Rechtsstreitigkeiten jeder Art zwischen dem Landesverband oder
   einem seiner Kreisziegenzuchtverbände und Ziegenzuchtvereine einerseits, und einem
   Mitglied andererseits, ist ausschließlich das Amtsgericht oder Landgericht desjenigen
   Bezirkes örtlich zuständig, in dem die Verwaltung des Landesverbandes oder Kreis-
   verbandes oder Vereines geführt wird, mit welchem der Streit besteht.

 § 15   Auflösung

  
Im Falle der Auflösung des Landesverbandes ist dessen Vermögen nach näherer
  Bestimmung der Landwirtschaftskammer im Interesse der Ziegenzucht
  zu verwenden.

  Der Vorstand ist ermächtigt, etwaige zur Genehmigung der Satzung und der
  Eintragung des Verbandes erforderlichen Änderungen und Ergänzungen der
  Satzung vorzunehmen.

   Diese Satzung ist in der vorliegenden Fassung,
   - geändert am Mittwoch, den 21. Mai 2014 -,
  unter der Nr. 1534 in das Vereinsregister
  beim Amtsgericht in Münster eingetragen worden.

                                                                                                                                                                                                                                               

Westfalen Logo

 Kontakt Orange

 

Lehrgänge zur Ziegenhaltung finden Sie unter: www.riswick.de  

Verbands Informationen

Verbands Informationen